MÁS SOBRE MÍ

Me gusta enseñar a hispanohablantes el idioma alemán, de tal manera que ellos puedan desenvolverse y depender de si mismos en Alemania u otro país de habla alemán.

 

El gran cambio

En 2011, mi vida ha cambiado fundamentalmente. Tenía un trabajo seguro en la administración de la ciudad, un gran apartamento, muchos amigos, pero también tuve un acosador que me hizo la vida imposible durante más de 9 años. Después, fue tan lejos que no pude salir de la casa a pesar de los mandamientos provisionales, sin que el hombre me persiguiera en todo momento. Tenía miedo, me quedé en casa, abandoné las amistades y dejé la casa solo para ir al trabajo.

Pero en ese año dicho, recuperé mi vida. Dejé mi trabajo, disolvió mi departamento, vendí mis pertenencias y me fui armado con una mochila y un boleto de avión a Buenos Aires. Durante un año, quise hacer un viaje por el mundo solo.

 

Enamorada de Colombia

Sudamérica me tenía especialmente. Ya había aprendido un poco de vocabulario y me sentí preparado para viajar durante 6 meses por Sudamérica, viajando desde la Patagonia hasta la costa caribeña de Colombia. Me enamoré totalmente de Colombia, de Cartagena de Indias. Sin embargo, continué mi viaje por el mundo, primero a África, luego a Asia, Australia, Nueva Zelanda y Estados Unidos. Al final de mi viaje de un año, no quería volver a Alemania, donde mi acosador podría esperarme. Quería disfrutar de mi libertad, así que tomé la decisión de no regresar a Alemania, pero volví inmediatamente a Colombia.

Anfängliche Schwierigkeiten

In Kolumbien angekommen, stellte ich fest, dass ich keine Arbeitserlaubnis für meinen Job bekommen würde. Ich war Verwaltungsbetriebswirtin. Also, was habe ich getan? Ich habe angefangen zu unterrichten. Zuerst Englisch und Mathe in einer Grundschule, dann Deutsch als Fremdsprache für Erwachsene an einer Sprachschule. Bei diesem Job bin ich so richtig aufgeblüht. Das war nicht einfach nur ein Job, der mir mein Leben finanzierte, das war meine Leidenschaft, ein Hobby… ja, ich empfand es als großes Glück vor der Klasse zu stehen und die Fortschritte meiner Schüler zu sehen.

Mein Privatleben

Kurz darauf lernte ich meinen heutigen Ehemann kennen. Gemeinsam bauten wir unser Leben in Kolumbien auf. Nach einem Fernstudium bei Goethe habe ich mein Diplom zum Thema Methodik und Didaktik des fremdsprachlichen Unterrichts erhalten. Ich wurde schwanger und wir waren die glücklichsten werdenden Eltern auf der ganzen Welt. Bis zum Tag der Geburt unseres Sohnes. Er kam nicht nur 2 Monate zu früh auf die Welt und lag da zwischen all den Schläuchen zwischen piependen Geräten, er hatte auch noch das Downsyndrom! Ich brauchte ein paar Monate um mich von meinem geplanten Wunschkind und meinen Zukunftsplänen zu verabschieden und mein neues Leben mit all den neuen Herausforderungen anzunehmen. Es folgten Therapien, Kontrollarzttermine, kleinere Operationen und ich musste lernen um das Recht meines Sohnes zu kämpfen. All das in einem fremden Land, dessen Sprache ich nur ansatzweise beherrschte, dessen Gesundheitssystem ich nicht kannte, umgeben von einer netten Familie, die mir zwar Rückhalt gab, die aber nicht meine war…

Eine neue Sprache

Mein Spanisch hat sich rasend schnell weiterentwickelt, weil ich es war, die sich um die ganzen Termine kümmern musste, während mein Mann das Geld verdienen musste. Ich musste um Behandlungen und Therapien kämpfen, Termine vereinbaren und wahrnehmen. Du kannst dir vorstellen, dass das nicht einfach war. Ich hätte mir gewünscht, es hätte jemanden gegeben, der mir in dieser Situation zur Seite steht, nicht jemand, der meine Herausforderungen übernimmt, sondern jemand, der mich darauf vorbereitet. Einfach jemand, der mit mir im Voraus durchgeht, welche Vokabeln ich für das bevorstehende Gespräch brauche, wie ich mein Anliegen am Besten ausdrücken kann, was mein Gegenüber evtl antworten könnte. Ich habe mich in diesen Situationen total allein gelassen gefühlt.

Zurück nach Deutschland

Im Januar 2016, als unser Sohn 10 Monate alt war, haben wir unsere Koffer gepackt und sind von Kolumbien nach Deutschland gezogen. Unser zweiter Sohn kam in Deutschland gesund zur Welt. Ich habe meinen Mann zu Hause unterrichtet, er hat mittlerweile Niveau C1.

Durch die vielen Termine, die ich mit unserem ersten Sohn habe, war schnell klar, dass ich in kein Angestelltenverhältnis zurück kann. Ich brauchte einen Job, der es mir erlaubte, flexibel zu sein. Deshalb habe ich mich im Mai 2018 dazu entschlossen, spanisch-sprachigen Menschen, die in Deutschland leben zu helfen. Ich unterrichte Deutsch online und bereite meine Schüler aber auch auf ihre alltäglichen Herausforderungen vor.